Capo Pertusato (Bonifacio)

Capo Pertusato (Bonifacio)
  •   29. September 2017
  •   14mm
  •   ƒ/11
  •   47s
  •   64

4 Kommentare zu “Capo Pertusato (Bonifacio)

  1. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Prachtsaufnahme! 🙂 Das Bild wurde auf Social Media bereits vielfach kommentiert, dennoch möchte ich hier vertiefter eingehen, warum mir das Bild so gut gefällt.

    Der Standort scheint mir perfekt gewählt, der Bildaufbau stimmig und ausgewogen. Der Blick des Betrachters führt gekonnt vom Vordergrund über die Kreidefelsen mit ihrer Vielzahl an Strukturen, Formationen und Schichtungen bis hin zur kleinen Insel mit dem alten, steinernen Gebäude. Besonders gefallen mir die Schichtlinien des dominanten Felsens, die an der senkrechten Kante beginnen und zur Bildmitte führen um von dort auf die äusserste Insel zu zeigen (die durch die Wahl der Perspektive so wirkt als wäre sie eine Verlängerung des Festlandes). Über allem steht schliesslich der Mond, kühl und gleichgültig, umgeben von den kontrastreichen Farben dieses herrlichen mediterranen Sonnenuntergangs, der alles in ein intensives, zauberhaftes Licht taucht und jeden Betrachter für einen Moment an diesen wunderbaren Küstenabschnitt an der Südspitze Korsikas mitnimmt.

    • Wow, da ist die Freude groß! Es freut mich außerordentlich das sich jemand, ja Du lieber Manfred, so arg mit meinem Bild auseinandersetzt und versucht meine Absichten und Gedanken während der Aufnahme zu „lesen“! 🙂 Danke dafür mein Freund. Wenn ich ehrlich sein darf, ich bin selbst überrascht. Denn wie so oft im Familienurlaub, wenn man den ganzen Tag woanders unterwegs war, waren wir wieder sehr spät dran und der Weg herunter war in der bereits anbrechenden Dämmerung nicht leicht zu finden. Ich spüre heute noch meine zerkratzten Schienbeine als ich mich durchs dornige Gestrüpp geschlagen habe. 😉 Ich hatte wirklich nur noch Zeit für diesen einen Shoot, dann war das Drama am Himmel auch schon vorbei. Umso mehr freue ich mich riesig, dass das Foto so gut ankommt. 🙂

      Beste Grüße,
      Dirk

  2. Wenn man sich wie Du, schon so lange mit der Fotografie auseinandersetzt, braucht es am Aufnahmeort nicht jedes Mal eine bewusste Entscheidung und intensive Auseinandersetzung – gewisse Dinge funktionieren dann sprichwörtlich „wie im Schlaf“. Von daher überrascht es mich nicht, daß Du im beschriebenen kurzen Zeitfenster und unter „widrigen“ Bedingungen wie beispielsweise der Anwesenheit von ungeduldigen Familienmitgliedern wieder ein Poster abgeliefert hast. 🙂

    • „Ungeduldige Familienmitglieder“? Ähm, lass mal kurz überlegen – JA, kenne ich. 😛 😉 Aber ich bin da wohl nicht ganz allein mit auf der Welt. 😉 Danke Manfred!

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